Besuch des Richthofen-Geschwaders in Wittmund

Am 29. November fuhr die ehemalige „Spiel- und Schach AG“  der Hinnerk-Haidjer-Schule mit dem NIKO-Projektleiter Klaus Ewald zur Luftwaffe nach Wittmund. Bereits Anfang des Jahres war dieser Besuch geplant und angemeldet gewesen. Leider musste das „Infocenter“ des Jagdgeschwaders 71 „Richthofen“  den Termin absagen. Danach waren die „Phantoms“  in Italien stationiert, da die deutsche Luftwaffe Übungen im Rahmen der NATO durchführt.

Nun aber war es soweit und wir konnten mit sieben Schülern und zwei Betreuern nach Wittmund fahren. In Wittmund  wurden wir bei der Bundeswehr von dem Oberleutnant Stefan Herbe bestens versorgt.  Er hat sich sehr um jeden Einzelnen von uns bemüht! Wir sahen einen Film über das Geschwader, den die Fachhochschule in Emden  gedreht hat. Danach haben wir uns das Kasernenmuseum angesehen und uns über die Geschichte des „Roten Baron von Richthofen“ informiert. Auch der berühmte  „Dreidecker“  ist dort als Model ausgestellt. Danach durften wir uns die Ausbildungswerkstatt ansehen. Wir wurden dann mit einem Militärbus zur Flugbasis gefahren und durften den Start mehrerer Phantom II F-4F hautnah erleben. Dazu mussten wir wegen des großen Lärms Ohrstöpsel benutzen.

Nach den Starts wurden wir zum Mittagessen in die Kantine eingeladen. Nach dem Essen konnten wir dann die Landung der Überschallflugzeuge und eines Militärhubschraubers beobachten. Wir waren dabei als eine Phantom in den „Hanger“ oder“ Shelter“  (Garage für Militärflugzeuge) bugsiert wurde. Dort wurde sie mit 6000 Liter Kerosin betankt. Wir sahen den Sicherheitscheck, sprachen mit den Piloten und durften ins Cockpit schauen.

Alles in Allem war dieser Tag ein Super-Erlebnis für uns alle. Unser herzlicher Dank gilt vor allem dem Oberstleutnant Stefan Herbe, der alles toll organisiert hatte!

Bericht von Klaus Ewald am 01. Dezember 2010